Neuigkeiten & Spielberichte

2. Sieg in Folge – 3. Herren finden allmählich in die Erfolgsspur

05.12.2018 10:10 von Sebastian Seyfried

Mit einem knappen 67:65 Erfolg gegen den TSV Vaterstetten feierten die 3. Herren ihren zweiten Saisonsieg und sammeln Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben.

Gegen die physisch überlegene Heimmannschaft, schafften es lediglich sechs Spieler aus Vaterstetten das Spiel ausgeglichen zu gestallten. Während Freising versuchte Punkte in „the paint“ zu verbuchten, spielten die Gäste vornehmlich ihre Schnelligkeit aus und rissen immer wieder Lücken in eine diesmal wenig überzeugende Zonen-Verteidigung. So konnten die Freisinger gegen einen kleinen 0:6 Run der Gäste, ihrerseits mit einem 8:0 Lauf kontra geben. Am Ende des ersten Viertels waren die Punktausbeute daher gleich (14:14).

Im folgende Spielabschnitt agierten die 3. Herren konzentrierter und schafften es sich 2 Minuten vor Schluss mit 10 Punkten abzusetzen. Leichtfertige Ballverluste und daraus resultierende Fastbreaks der Gäste egalisierten die Führung aber innerhalb kürzester Zeit (32:30).

Auch die Halbzeitpause änderte nichts an dem Spielverlauf. Erfolgreiche Korbaktionen der einen Mannschaft, wurden prompt von der anderen beantwortet. Somit konnten die Freisinger ihre knappe Führung in das letzte Viertel mitnehmen (53:50).

Nun war bei beiden Mannschaften der Druck zu spüren. Keiner wollten den entscheidenden Fehler machen. Drei Minuten vor Schluss konnten die 3. Herren durch sechs Punkte von Seyfried sich ein leichtes Polster für die Crunchtime verschaffen 64:57. Trotzdem fanden die Gäste erneut eine Antwort und verkürzten nochmals auf 64:62, ehe Hitzel mit einem schönen Dreier Freising endgültig auf die Erfolgsspur brachte (67:62).

Insgesamt war es ein verdienter Sieg für die 3. Herren, die diesmal zwar defensive Schwächen zeigten, jedoch Offensive durch strukturiertes Zusammenspiel überzeugten. Positiv anzumerken war das Debüt von Radic, der durch seine Physis eine weitere gute Option für die Freisinger Mannschaft darstellt.

Es spielten: Seyfried (20 Punkte/1 3er), Peper (12/1), Hitzel (8/2), Radlmaier (8), Pinger (8), Radic (7), Schraml (2), Englbrecht (2), Hainz, Gleixner

Herren 1: Verdienter Freisinger Sieg im Abstiegskampf

03.12.2018 00:06 von Stefan Manhart

MIL Baskets letzten Endes ohne Chance gegen hochmotiviertes und freiwurfsicheres Freising

Nach der deutlichen Niederlage der Freisinger in Dachau am vergangenen Samstag stand an diesem Wochenende gegen den direkten Tabellennachbarn Milbershofen „MIL Baskets“ so einiges auf dem Spiel - wollte man doch den letzten Platz endlich verlassen und trotz der Verletzungsmisere endlich wieder siegreich vom Feld gehen. Und der Beginn versprach einiges…

Denn mit satten 10:0 gingen die jungen Freisinger schnell in Führung. Aber danach schlich sich erneut ein Schlendrian ein, sowohl in Offensice wie auch Defensive. So kommen die MIL Baskets besser ins Spiel und konnten oft ihre körperliche Überlegenheit unter dem Korb ausspielen. Dementsprechend ausgeglichen war die Partie dann einige Minuten später. 

Die Hausherren bissen danach wieder etwas fester zu und konnten mehr Fastbreaks spielen und auch nutzen, sodass man mit einem trügerischen 10-Punkte-Vorsprung in die Pause gehen konnte (42:32). Den Coaches und Zuschauern war schon Angst und Bange, denn im 3. Viertel hatten die Freisigner schon einige Spiele aus der Hand gegeben. Aber nicht dieses Mal: auch wenn die Überlegenheit dahin war, so konnte das heimische Team die Rebounds trotz Größennachteilen relativ gut kompensieren und auch die gegnerische Zonenverteidigung dank wichtiger Jumpshots und hoher Freiwurfquote weiterhin attackieren.

Der zwischenzeitliche 20-Punkte-Vorsprung schmolz zwar zum Ende des Spiels wieder zusammen, aber letzten Endes konnte sich Freising verdient durchsetzen - und damit die rote Laterne wieder abgeben. Und: die Vorstellung macht Lust auf mehr, Spieler und Coaches sind weiterhin hochmotiviert und zuversichtlich für die kommenden Spiele!

Zuschauer: ca. 80
Freising: Kock (22), Pathekas (19/1), Pook (13)
Komplette Statisitk

 

Damen behalten die weiße Weste

28.11.2018 14:46 von Michaela Ruis

Ungeschlagen in die Winterpause

Nachdem die Freisingerinnen die ersten beiden Spiele der Saison für sich entscheiden konnten, stand mit der Partie in Landshut das erste Auswärtsspiel auf dem Programm. Zu ungewohnter Zeit am Samstagmittag trafen die Damen auf ein sehr junges Team, das aber in den ersten Minuten sehr souverän startete und so das erste Viertel für sich entscheiden konnte (9:12). Die Freisingerinnen fanden ihren Rhythmus auch im zweiten Viertel nicht und konnten nur mit einem sehr knappen Vorsprung von 7 Punkten (29:22) in die Halbzeitpause gehen. Die Ansprache von Coach Flo Brückner verhalf dem Team allerdings dazu, wacher aus der Kabine zu kommen und mithilfe einiger Schnellangriffe und aggressiverer Defense auf 61:37 davonzuziehen. Die Führung ließen sich die Domstädterinnen dann auch im letzten Viertel nicht mehr nehmen und so beendeten sie das Spiel mit 80:48. Erfreulich war, dass alle Spielerinnen gleichermaßen zum Einsatz kamen und auch die Punkteverteilung sehr ausgeglichen war.
Aufstellung in Landshut: Ellen (11), Franzi (19), Luisa (12), Marie (8), Michi (17), Sabine (2), Suzi (1),Verena (10)

Nach dem Sieg in Landshut war also klar, dass am darauffolgenden Sonntag mit der Allianz München das zweite bisher ungeschlagene Team der Liga in der Domstadt gastieren wird. Schon die ersten Minuten zeigten, dass es ein hart umkämpftes Spiel werden würde. Eine abwechselnde Zonen- und Mannverteidigung der Gegnerinnen sollte das Heimteam aus dem Konzept bringen. Die Damen spielten ihre Offensive jedoch sehr souverän und arbeiteten hart in der Defense, sodass sie bereits im ersten Viertel auf 19:10 davonzogen. Ganz absetzen konnte sich das Team jedoch nie, sodass es zur Halbzeit lediglich eine 39:33 Führung verbuchen konnte. Nach der Pause erhöhten die Domstädterinnen jedoch noch einmal das Tempo und stellten ihre Defense auf eine Ganzfeld-Pressverteidigung um. Am Ende reichte es dann zu einem 75:61 Erfolg.

Aufstellung in Freising: Anne (16), Ellen, Franzi (17), Judith (5), Lisa, Luisa (2), Marie (4), Michi (26), Sabine (5), Sarina, Verena

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die zahlreichen Zuschauer in der Halle und an das Parkcafé Freising, in dem die Damen 1 freitags zuvor ihre Weihnachtsfeier abhielten. Bei leckerem Käsefondue und schöner Atmosphäre konnte sich die Mannschaft sehr gut auf das Spitzenspiel einstellen (s. Foto :) )

Richtungsweisendes Heimspiel am Samstag gegen Milbertshofen

28.11.2018 09:00 von Denis Rühmann

Herren 1 mit Verletzungspech und immer mehr unter Druck nach letzten Niederlagen

Am letzten Samstag ging es zum Derby nach Dachau, wo die Freisinger die letzten Jahre immer sehr gut ausgesehen haben und immer einen Sieg aus der Spurs-Arena entführen konnten. Doch dieses Mal war leider für die Domstädter nichts zu holen, denn das Fehlen von Jakob Kock konnte die junge Truppe von Coach Denis Rühmann auch wie schon gegen DJK München nicht kompensieren. Sie agierten phasenweise kopflos und naiv im Verteidigungsverhalten und sah das Ergebnis zwar lange gut aus, allerdings waren auf dem Feld eine Klasse Unterschied zu sehen.

Die Dachau Spurs rotierten während des Spiels viel, was ebenso dazu beitrug, dass der Abstand nicht zu groß wurde. Das bitterste an dem Spiel war aber keineswegs die Niederlage, auch nicht die Art und Weise, wie der Jahn verlor, sondern dass sich fünf!!! Spieler verletzten. Michi Buhl und Kapitän Tim Peisker werden wohl nicht mehr vor Weihnachten zum Einsatz kommen können. Beide sind im Spiel umgeknickt -eine Diagnose wird noch erwartet.

Marlon Pook, Thomas Kahlert und Vangelis Pathekas sollten bis Samstag wieder fit werden und doch zieht es sich wie ein roter Faden durch die Saison: mehrere Leistungsträger fallen noch länger aus. Erfreulich ist, dass Lennart Hornung wieder mit Krafttraining und Individualtraining angefangen hat und auch Michel Babl wird diese Woche wieder einsteigen. Allerdings werden beide erst ein Thema für die Rückrunde sein. Sebastian Wittmann wird nach Meniskusschaden leider noch auf unbestimmte Zeit fehlen.

Am kommenden Samstag steht jetzt ein richtungsweisendes Spiel an. Es geht gegen den Vorletzten und punktgleichen Tabellennachbarn aus Milbertshofen. Der Verlierer hat dann schon zwei Siege Rückstand auf einen voraussichtlichen Nichtabstiegsplatz. Es würde die Lage des TSV Jahn Freising erheblich erleichtern und vielleicht eine Initialzündung hervorrufen, um in die anschließenden zwei Spiele mit etwas mehr Selbstbewusstsein zu gehen als zuletzt.

Milbertshofen ist ein sehr großes und physisches Team, das in den letzten Jahren extrem gefährlich war, wenn sie den Ball in Richtung Korb gebracht haben. Hier müssen die Freisinger hellwach sein und dagegenhalten. Durch die Verletzungen durch Tim und Michi haben die Domstädter enorm an Physis unter den Brettern verloren, was jetzt die kleineren Spieler kompensieren werden müssen. Für Freising kann es hier nur eine Devise geben: sie müssen als Team zusammen verteidigen und zusammen angreifen. Dabei wird es darauf ankommen, wie die Domstädter Milbertshofen ihr Spiel aufdrücken können.

Die Jungs werden jede Unterstützung gebrauchen können. Wir hoffen ihr kommt zahlreich am Samstag in die Luitpoldhalle und feuert die Mannschaft an. Gemeinsam werden wir am Samstag den Sieg holen. Beginn ist wie immer 18:15 Uhr in der Luitpoldhalle.
Bis Samstag

69:56 – 1. Saisonsieg für 3. Herren

26.11.2018 19:37 von Sebastian Seyfried

“Erfolg hat nur, wer etwas tut, während er auf den Erfolg wartet” – getreu den Worten von Thomas Edison, wurden die 3. Herren nach mehreren vermeidbaren Niederlagen endlich mit dem ersten Saisonsieg belohnt.

Trotz eines stark dezimierten Kaders kamen die Hausherren – wie so oft – gut in die Partie. Früh konnten die Freisinger eine leichte Führung sich erspielen und diese im Laufe des Viertels ausbauen. Zwar kamen auch die Gäste aus Bad Tölz immer wieder zu einfachen Punkten kamen, doch durch eine hervorragende offensive Leistung, bei der vor allem Peper und Schraml mit je 10 Punkten überzeugten, belohnten sich die Freisinger mit dem bisher besten Viertel der Saison (30:17).

Im zweiten Viertel schafften es die Freisinger nicht an das Tempo und die Zielstrebigkeit aus dem ersten Spielabschnitt anzuknüpfen und konnten ihre Führung lediglich behaupten (41:29).

Anstatt zu Beginn der zweiten Halbzeit das Spiel klarzumachen, verloren die 3. Herren – wie so oft – komplett den Faden. 5 Minuten verursachten die Freisinger Turnover und Fahrkarten am Fließband, während die Bad Tölzer sich Stück für Stück den Ausgleich erarbeiteten. Erst mit einem 3er von Spielertrainer Schraml gelang es den Hebel wieder umzulegen. Mit einem Zwischenspurt konnte man zumindest eine knappe Führung ins letzte Viertel retten (54:48).

Hier ließen die Hausherren nun nichts mehr anbrennen und brachten den ersten Saisonsieg letztlich sicher nach Hause (69:56). Durch den Erfolg gab man zudem die rote Laterne an die Gäste aus Bad Tölz weiter.

Am kommenden ersten Advent haben die 3. Herren die Chance mit einem weiteren Sieg die besinnliche Zeit erfolgreich einzuläuten.

Es spielten: Peper (21 Punkte/1 3er),  Seyfried (20/2), Schraml (19/1), Hitzel (7/2), Pasabeyoglu (2), Gleixner, Rosner, Probst

Spannende Aufholjagd in Rosenheim

21.11.2018 20:15 von Veronika Lupp

Freisinger U12w unterliegt nach langer Aufholjagd unglücklich gegen Rosenheim

Diesen Sonntag hieß es für die Mädls von der U12w früh aufstehen. Um zehn war Spiel in Rosenheim, Treffpunkt war dementsprechend schon um sieben. Glaubte man den Statistiken sahen die Aussichten eher düster aus, die Gegner aus Rosenheim hatten die TS Jahn München, welche ihrerseits unsere Mädls deutlich geschlagen hatten, mit über 30 aus der Halle gefegt und sich gegen die ebenso aufspielenden Hellenen nur knapp geschlagen geben müssen. Der Stimmung tat das aber keinen Abbruch, nach fröhlichem Werwolfspielens während der Zugfahrt wurde auf dem Fußweg zur Halle erst mal halb Rosenheim geweckt. 

Pünktlich um 10 Uhr war dann Anpfiff und die schlechten Omen schienen sich auch gleich zu erfüllen. Nach nur vier Minuten lagen die Mädls schon mit 14 – 2 hinten. Am Ende des Viertels standen dann ernüchternde, aber durch Treffer von Jolanda Fuchs, Nina Hesse und Klara Steemann nicht vernichtende 21-8 auf der Tafel, die Stimmung war bei den meisten auch eher geknickt. Hervorzuheben sind hier Magdalena Dörhage und Cosima Lindner deren Stimmung und Motivation trotz Spielsituation das ganze Spiel über ungebrochen war und die beide am liebsten das ganze Spiel auf dem Feld gestanden hätten, dort dann auch durch kämpferischen Einsatz glänzten.

Im zweiten Viertel begannen die Mädchen des TSV Jahn Freising, angeführt von Romy Bauer, die in diesen wichtigen Minuten 6 Punkte in Serie erzielte, zu zeigen was sie können. Verlorenen Bällen wurde energisch nachgegangen, den Gegnern, ganz im Gegensatz zum ersten Viertel, kein Zentimeter Boden mehr geschenkt. So konnte bis zu Halbzeit gegen weiterhin sehr stark und hart, aber nicht unfair, spielende Rosenheimer Mädls auf 10 Punkte verkürzt werden. Besonders hervorzuheben ist hier auch die kämpferische Leistung Lara Großkopfs, die zwar nicht durch eigene Punkte aber durch viele Ballgewinne belohnt wurde. Vor allem aber wurden Hoffnung und Kampfgeist wiedergefunden, die Freisinger Mädls waren aufgewacht.

Nach der Halbzeit ging das Spiel weiter wie es vor der Halbzeit geendet hatte. Durch einen 3er von Klara Steemann, 6 Punkte von Duru Dogan und 2 Punkte durch eine ein unglaublich starkes Aufbauspiel leistende Nina Hesse konnte um weitere 3 Punkte auf nur mehr 7 verkürzt werden. Das ganze Viertel war dabei extrem umkämpft und für beide Teams sehr kräfteraubend und punktarm.

In Viertel vier schien das Spiel dann erst mal endgültig zu kippen. Durch Ella Sterling, welche gerade defensiv immer wieder durch ein sehr waches Auge auffiel und so viele Fast Breaks verhinderte, Romy Bauer und Duru Dogan konnte auf zwei Punkte (42-40) in Minute 33 verkürzt werden, das Spiel war wieder vollkommen offen. So einfach ließen sich Rosenheimerinnen den Schneid aber nicht abkaufen und vergrößerten den Abstand, unter zu Hilfe nahme ihres größeren Kaders, ihrer großen Führungsspielerinnen und der nachlassenden Kräfte der Freisingerinnen nach einer starken, aber kräfteraubenden, Aufholjagd, wieder auf 51-42. Auch eine Wiedereinwechslung Durus (4 Fouls) konnte das Blatt nicht mehr wenden und durch weitere zwei 3er auf Rosenheimer Seite stand am Ende ein punktetechnisch relativ deutliches 59-47 für Rosenheim zu Buche, welches aber das Spiel nicht wirklich wiedergab. 

Nach dieser Vorstellung kann nun gespannt auf die nächsten Spiele (München Ost und Tabellenführer Wasserburg), vor allem aber die Rückspiele 2019 geblickt werden. Denn, dass die Mädls dort mithalten können haben sie gezeigt. 

Für Freising spielten Duru Dogan (16 Pkt.), Nina Hesse (10 Pkt.), Romy Bauer (9 Pkt.), Klara Steemann (6 Pkt.), Ella Sterling (5 Pkt.), Jolanda Fuchs (1 Pkt.), Cosima Lindner, Lara Großkopf und Magdalena Dörhage. Maxima Kalusch fehlte leider verletzt.

Autor: Johannes Schraml

Bericht MTSV Schwabing 4

19.11.2018 12:46 von Tom Lehmitz

Die 2. Herren von Freising bleibt durch souveränen Sieg weiter eines der Spitzenteams in der Bezirksklasse.

Die Welt dreht sich weiter, egal, ob man mal verliert, die Naturgesetze lassen sich nicht aufhalten. Die basketballer'sche Wissenschaftsabteilung aus Freising weiß natürlich, dass es bei jeder Stichprobenanalyse Ausreißer geben kann. So wollte man die Niederlage gegen M-Ost 4 eben zu einem solchen erklären.
 
Schon ab dem ersten Viertel wurde eine Defensiv-Theorie entwickelt, nach der Schwabing eigentlich unmöglich scoren konnte. Die im Training verfeinerte Helpside-Defense ließ keine Punkte in der Zone zu und den Münchnern gelang es auch nicht diese aus der Distanz zu bestrafen. Die Wahrscheinlichkeitsrechnung von Dekan Tim Meier-Dörnberg zeigte sich wirkungsvoll. Gerade einmal 10 Punkte schafften die Hausherren in dieser Phase. Vorne ließ man den Ball gut laufen und suchte den freien Mann. Tim Meier-Dörnberg und Sebastian Brejc zeigten sich in ihren Berechnung besonders exakt und dominierten diesen Abschnitt nach belieben. Das Highlight des Spiels lieferte (Run-) TMD gleich mit und schmetterte mit einem Monsterblock ala Isaac Newton den Apfel auf den Boden der Gravitations-Tatsachen.
 
das 2. Viertel wurde dann gefährlich. Einige Unstimmigkeiten in der Defensive ließen die Schwabinger wieder in Reichweite kommen. Das lag auch daran, dass ihr Distanzwurf etwas besser fiel. "Wenn es hinten nicht läuft, muss man vorne halt genauso treffen." Diese Behauptung galt es zu beweisen und so setzte Luca Beier ein q.e.d unter seine Bemühungen. Auch die ersten Punkte von Leon Schröder, der sich für sein großes Engagement belohnen konnte half der Mannschaft im Spiel zu bleiben. Das man den 9-Punkte Vorsprung sogar verteidigen konnte lag vor allem an der Wurftechnik von Philipp Retzer. Eine perfekte Parabel-Wurfkurve ließ keinerlei Diskussion zu.
 
In der Halbzeitpause wurde noch einmal eindringlich vor dem alten Feind der Wissenschaft gewarnt: Ja, nur der gute alte Basketballgott könnte den Freisingern noch einen Strich durch ihre Berechnungen machen. Auch wenn man nicht daran glaubte, so konnte man im 3. Viertel dann doch den Eindruck gewinnen, dass der Basketballgott versuchte die Ketzer aus der Domstadt zu sabotieren. Doch diese glichen ihr Wurfpech mit harter Arbeit in der Verteidigung aus. Christopher Landsberger und Thomas Lehmitz ließen dank ihrer Muskeln und Athletik kaum etwas zu. Auch wenn es an Punkten mangelte, brachte Freising den Ball immer wieder durch kluge Pässe von Alois Knöckl in die Zone, wo Max Eisner und Sebastian Brejc hochprozentig abschließen konnten.
 
Das letzte Viertel startete mit einem Dreier von Luca Beier, der so noch einmal auf seine vielen unterschiedlichen Fachgebiete hinweisen wollte. Die Kirche des Basketballgottes versuchte noch einmal alles und ließ das weitere Wirken von Luca Beier und Max Eisner bei Strafe verbieten. Doch ein paar TMD-Punkte später war der Bann gebrochen und das Team feierte ihren gelungenen Abend noch die ganze Nacht.
 
Die Mannschaft kann es auch kaum erwarten ihre neuen Forschungsergebnisse am 25. November den Baskets aus München zu präsentieren.

Herren 1 mit Licht und Schatten beim Heimspiel gegen DJK München

19.11.2018 00:10 von Denis Rühmann

Im 4. Heimspiel in Folge leider wieder mit guter Leistung, aber ohne Belohnung

Freising startete die ersten Minuten mit einigen guten Aktionen und so blickten die zahlreichen Zuschauer mit Zuversicht auf die kommenden Viertel. Allerdings ließ der Elan bereits noch im ersten Viertel nach und DJK konnte sich gegen Ende des ersten Viertels mit 17:24 absetzen. 

Das zweite Viertel startete, wie das letzte endete. Freising lieferte zu wenig klare Aktionen und lief in einige schnelle Angriffe seitens der Münchner. So stand es zur Halbzeitpause 33:48. 

Nach der Halbzeitansprache ging Freising etwas wacher ans Werk und konnte die Gäste aus München vor allem defensiv in die Schranken weisen. Auch eine zeitweise Umstellung auf eine Zonenverteidigung half hierbei. München erzielte in Viertel drei nur 10 Punkte und der Vorsprung konnte reduziert werden. 

Mit diesem Teilerfolg startete Freising in das Schlussviertel und wollte das Spiel in eigener Halle nicht so einfach aus der Hand geben. Zu Beginn gelang das auch und das Momentum schwang noch stärker in Freisinger Richtung. Einige Minuten vor Schluss schmolz das Polster der Münchner auf 5 Punkte bevor einige unglückliche Entscheidungen zu drei schnellen Körben der Münchner führten und für die Vorentscheidung sorgten.

Nicht hilfreich waren in diesem Viertel auch die liegen gelassenen Freiwürfe sowie teils offene Würfe. Am Ende ging das Spiel mit 67 : 77 an die Gäste aus München, bei welchen ein ausgeglichenes Scoring mit 5 Spielern, welche zweistellig punkteten, der Garant für den Sieg war.

Überzeugen konnten offensiv bei Freising vor allem Vangelis Pathekas (18), Thomas Kahlert (17) sowie Tim Peisker (16), welcher immer besser zu seiner Form vor der Verletzung findet.

Beendet wurde der Tag im Anschluss mit einer umfassenden Teambuilding-Maßnahme um im nächsten Spiel wieder in die Erfolgsspur zurück zu finden. Denn das junge Team verfügt sowohl über die Motivation, das Potential als auch über den Teamgeist um solche Spiele in Zukunft für sich zu entscheiden. Für das anstehende Spiel kommenden Samstag in Dachau gilt es nun jedoch die eigenen PS auf die Strecke zu bringen.

Letztes Heimspiel der 4-Spiele-Heimserie

16.11.2018 14:47 von Denis Rühmann

Abgezockter DJK München zu Gast am Samstagabend gegen Herren 1

Am kommenden Samstag empfängt der TSV Jahn Freising einen langjährigen Rivalen DJK München. Dabei wird es wichtig sein, welche Lehren die Freisinger mit aus der letzten sehr bitteren Niederlagen gegen Passau ziehen. Dass das Gewinnen enger Spieler mit einer so jungen Mannschaft schwer werden könnte, ist jedem im Jahn-Lager klar und trotzdem war es sehr frustrierend für die Truppe von Coach Denis Rühmann.

Aber die Mannschaft ist heiß und hoch motiviert wieder vor heimischen Publikum für Wiedergutmachung zu sorgen. Dabei müssen die Freisinger allerdings auf Jakob Kock verzichten, der beruflich verhindert ist. Zudem werden auch Jojo Thummerer (verletzt) und Berat Klappija (beruflich) den Freisingern neben den Langzeitverletzen fehlen.

DJK München ist eine sehr erfahrene Mannschaft mit einigen guten Spielern in ihren Reihen. Die Ergebnisse der Münchner waren dabei sehr unterschiedlich und deshalb sind sie schwer auszurechnen. Coach Robbie Schwarz will das Tempo des Gegners kontrollieren und spielt dafür gerne eine Pressverteidigung beim Aufbau-Spieler der gegnerischen Mannschaft, um so das Tempo zu verschleppen. In der Offensive setzten die Münchner auf die individuelle Stärke und das gute Zusammenspiel, was sie schwer zu verteidigen macht. 

Die Freisinger konnten in den letzten Jahren nie gegen DJK gewinnen, allerdings sind die Mannschaft und der Spielwitz ein anderer in dieser Saison. Die Domstädter haben zwei bittere Partien verloren (Leitershofen und Passau), wo sie genauso gut gewinnen hätten können. Freising ist eine absolute Wundertüte mit ganz viel Potenzial und wenn sie dieses abrufen und die Intensität hochhalten können, sollte auch gegen DJK München alles drin sein.

Wir hoffen euch in der Luitpoldhalle am Samstag den 17.11 zu sehen. Spielbeginn wie immer um 18:15 Uhr. 

Vorbericht MTSV Schwabing 4

16.11.2018 12:44 von Tom Lehmitz

Wie ein Gruppe Superhelden startete die 2. Herren aus Freising in die Saison. Gegner versuchten vergeblich die wütende, rohe Kraft der Verteidigung und die Hammer Helpside zu überwinden. Im Angriff schwang man sich immer wieder mit Geschick und Finesse durch die Defense. Die Taktiken saßen wie ein maßgeschneiderter Anzug und aus der Ferne fand die ein oder andere Dreier-Rakete ihr Ziel. Mit dieser Truppe konnte man sich gewiss zu den Favoriten im Universum der Bezirksklasse zählen.
 
Dann kam Spiel Nummer 4 und die Fans konnten nur verwundert die Augen reiben. Das war nicht der viel bestaunte Basketball, welchen man vom Tabellenführer gewohnt war. In der Verteidigung hatte man wohl sein Handwerkszeug verloren, agierte viel zu ungestüm und ließ sich leicht von gegnerischen Provokationen reizen. Vorne stand man sich mit naiven, leichtsinnigen Aktionen und ein bisschen Arroganz oftmals selbst im Weg. Nun gilt es für die Trainer den S.C.H.I.L.D. aufzuheben und aus den geknickten Helden wieder eine Einheit zu formen. Die immer in unterschiedlichen Formationen auftretenden X-Männer aus Schwabing mutieren zum Härtetest für das Rächer aus Freising.

Jugend-Weihnachts-Turnier 2018

14.11.2018 11:43 von Veronika Lupp

Am Donnerstag 20. Dezember findet wieder das Christmas-Streetball-Turnier statt

Wir laden alle Jugendspieler von U10 bis U16 wieder ein zum diesjährigen Christmas–Streetballturnier!

Wann: Donnerstag 20.12.2018
17:00 – 20:00 Uhr

Wer: U10 – U16 (männlich u. weiblich)

Modus: 3er Teams (U10 – U12/13w und U13m/14 – U16)
Turniermodus, je nach Teilnehmerzahl mit Gruppen- und Platzierungsspielen

Wichtig: Es wäre super, wenn jeder ein paar Plätzchen mitbringen könnte!!

Bericht München Ost 4

12.11.2018 12:40 von Tom Lehmitz

Erneuter Nervenkrimi gegen M-Ost 4 endet mit einer bitter Niederlage nach Verlängerung

Was für eine Schlacht in der Düwellstraße! Nach langer 2-wöchiger Waffenruhe wurde wieder zum Kampf geblasen. Nachdem man die Hauptarmee aus dem Osten Münchens in ihrer eigenen Festung bezwungen hatte, stand nun deren rachedurstige Reserve vor den Toren. Eine 12-Mann Armee auf Freisinger Seite machte sich zur Verteidigung der heimischen Stätte bereit. Besonders die neuen Recken Anton Weigslberger und Christoph Landsberger konnten ihr erstes Gefecht kaum erwarten. Nach 3 Siegen in Folge war das Selbstvertrauen natürlich immens. Manch einer hatte von diesem Gerücht der "Unbesiegbaren" aus Freising gehört und so fanden sich zahlreiche Schaulustige und Schlachtenbummler zur lautstarken Unterstützung ein.
 
Doch auch sie mussten feststellen, dass Schlachten selten schön sind und das erste Viertel entwickelte sich eher zu einem zähen Handgemenge als einem schillernden Turnier. Ob es an starker Verteidigung lag oder daran, dass die Waffen beider Teams nach so langer Pause etwas Rost angelegt hatten, liegt im Auge des Betrachters. Tatsache ist, dass sich beide Mannschaften nix zu schenken hatten. Der harten Defense der Münchner, Mann gegen Mann, war heute schwer beizukommen und selber war man hinten oft einen Schritt zu spät, wenn es darum ging dem geschlagenen Kameraden zur Hilfe zu eilen. Im 2. Viertel nahm die Intensität sogar noch einmal zu. Scharmützel und Privatfehden waren die Folge. Das war sicher ein Grund, warum man in der 1. Halbzeit so gar nicht in das Spiel fand. Viele Einzelaktionen und kaum ein gemeinsamer Angriff war das ernüchterne Fazit zur Pause. Das Freising keine allzu deutlichen Verluste erlitt, lag neben der ebenso rostigen Offensive des Gegners vor allem an Sebastian Brejc, der in gewohnter Manier durch Die Reihen der Feinde wirbelte.
 
Die Generäle Meier-Dörnberg und Brückner waren nun in der Pflicht ihre Mannen richtig einzustellen. Sie riefen die Kavallerie und Maxi Hellmich, Luca Beier sowie Max Eisner legten los. Steals, Stops, schnelle Ausfälle und ein paar Salven aus den hinteren Reihen sicherte vorerstdie Oberhand. Auch Leon Schröder und Alois Knöckl konnten hier mit gutem Einsatz einen wichtigen Beitrag leisten. Die 2 Berger, Lands und Weigsl steuerten ihre ersten Punkte dieser Saison bei und holten sich die ein oder andere blutige Nase im Kampf um den Rebound. So startete das letzte Viertel mit einer knappen Führung. Das Zusammenspiel klappte nun besser und die Verteidigungsreihen halfen sich stärker gegenseitig aus, was auch ein Verdienst von Philipp Retzer war, der seinen Körper ein ums andere Mal in den heranstürmenden Feind warf. Doch der Vorsprung war schnell dahin, weil man sich für diese gute Phase leider nicht belohnen konnte. Gerade am Defensivrebound und an der Freiwurflinie hatte man heute kein Glück. So verpasste man es, sich entscheidend abzusetzen und schlimmer noch: M-Ost war 3 Sekunden vor Ende sogar mit 3 Zählern in Front.
 
Doch wenn man einen Feldherrn wie Flo Brückner in seinen Reihen hat, der in einem Atemzug mit Napoleon, Hannibal und Julius Caesar gennant wird und einen Scharfschützen wie Maxi Hellmich, den Robin Hood aus der Domstadt. Dann kannst du dir die 3 Punkte auch gleich auf dem Spielberichtsbogen notieren und direkt in die Verlängerung gehen. So kam es, dass Eisner und Beier auf Anweisung Brückners Hellmich in Schussposition brachten und dieser den Münchnern den sicher geglaubten Sieg noch einmal aus den Händen in die Verlängerung schoss.
 
Hier setzte sich der rassige Kampf aus der ersten Halbzeit fort. Die Freisinger kamen einfach nicht mit der harten, körperbetonten Verteidigung aus München klar und konnten diese auch weiterhin nicht von der Freiwurflinie bestrafen. In der Verteidigung war die Leistung zwar ordentlicher, aber diese Schlacht in Überlänge forderte ihren Tribut und man konnte nicht mehr jeden Punkt verhindern. Vorne gab vor allem Tim Meier-Dörnberg nochmal alles, konnte die drohende Niederlage aber nicht mehr abwenden.
 
So entführte M-Ost 4 den Sieg aus den Freisinger Hallen. Diese müssen nun vor allem das gute 3.Viertel in Erinnerung behalten und an ihren Rebounds sowie Freiwürfen arbeiten. Am Sonntag hat man zwar eine Schlacht verloren, aber der Krieg um die Herrschaft in der Bezirksklasse ist noch lange nicht entschieden. Kommenden Samstag wird erneut zu den Fahnen gerufen. Es gilt das Schwabinger Schloss einzureißen und die Freisinger werden mit einer gehörigen Portion Angriffslust erscheinen.

Servus!

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