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Interview mit der Abteilungsleitung

10.10.2009 22:14 von Franz Lupp

Freisinger Tagblatt, Peter Spanrad vom 10.10.2009

Mit einem Auswärtssieg sind die Regionalligabasketballer des TSV Jahn Freising viel versprechend in die neu Saison gestartet. Unsere Zeitung hat mit Abteilungsleiter Franz Lupp und Jugendleiter Werner Link über die Ziele und Zukunftspläne der Abteilung gesprochen:
FT: Welche Ziele verfolgt die Basketballabteilung des TSV Jahn Freising in absehbarer Zukunft?
Franz Lupp: Wir wollen einen kontrollierten und natürlichen Fortschritt fördern. Froh sind wir zum Saisonstart, dass wir für unser Frauenteam mit Christoph Stolp einen neuen Trainer gefunden haben. Die Mannschaft steht hinter ihm. Er und die Mannschaft haben für die Zukunft Ambitionen, sodass sich Fortschritte abzeichnen, vor allem weil auch die jungen Spielerinnen voll mitziehen.
Werner Link: Im Jugendbereich haben wir im letzten Jahr versucht, einige Mannschaften von der Kreisliga in die Bezirksliga zu hieven. Das hat nicht in allen Bereichen geklappt. Da haben wir schon ein wenig Lehrgeld bezahlt. Wir mussten erkennen, dass für manche unserer Nachwuchsteams das Leistungsniveau noch nicht reicht. Heuer gehen nur zwei Jugendmannschaften in der Bezirksliga an den Start. Der Zuspruch der Jugendlichen ist insgesamt sehr gut, aber wir wollen uns in Zukunft noch Aktionen überlegen, um noch mehr Jugendliche zu motivieren, Basketball bei uns zu spielen. Einsteigen kann man bei uns immer. Wir haben in allen Altersbereichen zweite Teams, die nicht so leistungsorientiert trainieren.
FT: Wie sieht die Entwicklung in der Regionalligamannschaft aus?
Franz Lupp: Wir benötigen auf Dauer ein starkes Regionalligateam, das einen wichtigen Vorbildcharakter für den Nachwuchs darstellt. Unsere jetzige Mannschaft muss auf alle Fälle noch zwei bis drei Jahre durchhalten, bis unsere Nachwuchsspieler soweit sind, dass sie in der Regionalliga mithalten können.
FT: Das Regionalligateam macht heuer einen sehr starken Eindruck. Ist ein Aufstieg keine Option?
Franz Lupp: Der Aufstieg ist kein Thema. Denn dazu wären semiprofessionelle Strukturen nötig. Die können wir derzeit nicht schaffen. Es sind dazu in Freising auch keine finanzkräftigen Sponsoren in Sicht.
Werner Link: Um in diese Richtung zu denken, müssen wir im Nachwuchsbereich und im Bereich unserer zweiten Mannschaft erst den nötigen Unterbau schaffen.
FT: In Erding hat man in den letzten Wochen eine Profimannschaft installiert, die sich das Ziel 2. Bundesliga gesteckt hat. Entsteht hier eine Konkurrenz, die Zuschauer und Spieler abwandern lässt?
Franz Lupp: Ich bin mir sicher, dass uns unsere Fans die Treue halten werden. Man muss erst einmal abwarten, ob das Profiunternehmen in Erding so reibungslos klappen wird, wie es sich die Verantwortlichen vorstellen. Die Erfahrung lehrt, dass man eine Seifenblase produziert, die dann rasch platzen kann. 
Werner Link: Für unser Talent Jakob könnte es vielleicht einmal interessant sein zu wechseln, vorausgesetzt Erding spielt dann tatsächlich höher als wir. Der Rest unserer Mannschaft ist wohl beruflich gar nicht in der Lage, den Aufwand für ein semiprofessionelles Team zu betreiben. Für unsere Spieler ist es vor allem auch wichtig, dass sie sich im Umfeld unseres Vereins wohl fühlen.
Lupp: Wir wollen an unserem Drei-Säulen-Modell (leistungsorientiert Sport, intensive Nachwuchsarbeit und Breitensportangebot) nichts ändern. Wir sehen sehr gelassen nach Erding und sehen keine Gefahr für uns.

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01.10.2009 22:01 von Stefan Manhart

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